Projekt Brummen im Ohr
Hört Ihr auch manchmal ein leises Brummen im Ohr? Ich möchte dieses Phänomen erforschen und Hilfestellung geben! Mein Ziel ist es, die Ursache des Brummens zu finden und eine optimale Lösung dafür anzubieten. Für alle, die damit (leidige) Erfahrungen haben, beantworte ich gerne Fragen zum tiefen Brummton (Hum).
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Phänomen Auslöser: wie es begann Was hilft? Berichte von Betroffenen |
Versuche, das Brummen zu heilen Abgrenzung zum Tinitus meine Forschungen Kontakte und Links |
Das Phänomen des leisen Brummtons
Besonders laut wird es oft abends, wenn man einschlafen will - stimmts? Es ist ein vibrierendes Brummen, das so ähnlich klingt, als würde in der nächsten Straße eine Baumaschine arbeiten oder etwa so, als würde ein schwerer LKW an der Wohnung vorbeifahren.
Dieser Brummton unterscheidet sich vom Tinitus und anderen Ohrgeräuschen dadurch, daß er sofort "abzuschalten" ist, indem man den Finger ins Ohr steckt oder den Kopf schnell seitwärts bewegt. Meistens wird das Brummen nur auf dem rechten Ohr gehört, oder zumindest rechts stärker.
Im Internet sind viele Leidensgeschichten in Foren zu lesen. Und mir ist aufgefallen, daß es viele "Brummer" gibt, die alle ganz ähnliche Geschichten haben: Plötzlich ist es da - eine Ursache ist nicht zu finden, weder im Ohr noch in der Umgebung. Ich habe viel von Verzweiflung gelesen, und leider auch von vielen Scharlatanen, die unsere Verzweiflung ausnutzen und uns nach allen medizinischen Irrwegen auch noch merkwürdig teure Produkte anbieten, die das Brummen entstören sollen. Und das war der Punkt, warum ich beschlossen habe, meine Erfahrungen und Forschungen zum Brummen im Ohr öffentlich zu machen. Also das ist jetzt mein Thema:
tiefer, schwingender Brummton, etwa 50 Hz
oft rechts (stärker) hörbar
Lautstärke schwankt im Laufe des Tages
in Ruhe und geschlossenen Räumen lauter
dämpfbar mit Ohropax, Watte oder Finger im Ohr
unabhängig von der aktuellen Lebenssituation (Streß)
teilweise körperlich spürbar als Vibration
Auslöser: wie es begann
Der Brummton hat bei vielen Menschen im Alter ab 28 Jahren eingesetzt und war dann nie wieder richtig wegzukriegen. Einige Brummton-hörer haben Tage, an denen es still ist - aber dann kommt der Ton wieder zurück. Merkwürdig, daß verschiedene Auslöser berichtet werden, durch die ganz normale Menschen zum "Brummer" geworden sind:
- spontanes Auftreten: meist ab einem Lebensalter von 28Jahren
- nach einer Erkältung
- nach Tubenkatarrh
- nach Mittelohrentzündung
- nach einem Hörsturz
Brummtonhörer oder "Brummer" erleben eine Zeit der Verzweiflung, wo sie nach Ursachen suchen, Nachbarn beschuldigen und Geräte verdächtigen. Das ist meistens vergelblich: die Ursache läßt sich nicht finden, des Brummen kann man auch nicht ohne weiteres aufzeichnen und Freunde und Partner können es oft nicht hören. Also sucht man bei sich im Ohr mit allen möglichen Mitteln einen Fehler zu finden. (mehr dazu unter Versuche) Aber der Weg führt nicht weiter, man kann ein paar individuell verschiedene Möglichkeiten finden, sich so zu stärken, daß man eine Weile nichts hört oder wenigstens das Brummen ertägt - aber dann ist es wieder da.
Wir Brummer enden meist in Resignation: wir hören es halt, es ist ja nicht so schlimm, je mehr man sich darauf konzentriert, um so lauter wird es - also lebt man eben damit und redet nicht darüber, um nicht für verrückt gehalten zu werden.
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Was hilft - im Unterschied zum Tinitus
Als erstes hilft es zu wissen, dass viele Brummer gelernt haben, mit dem Brummton zu leben! Je größer die Angst und Verzweiflung anfangs ist, um so lauter ist auch das Brummen. Wer sich voll auf den Brummton konzentriert, kann ihn auch wirklich gut hören (lernen).
Das Brummen ist kein Tinitus, denn man kann sich spontan kurzzeitig helfen, um den Ton zu dämpfen. Die Erfahrungen der Brummer sind alle recht ähnlich:
- irgendwas ins Ohr stecken: Ohropax, Ohrstöpsel aus Wachs, Watte, Finger
- schnelle seitliche Kopfbewegung unterbricht das Brummen kurz
- Schlafen auf der rechten Seite (Ohr in die Hand legen)
- bessere Position im Raum suchen, Fenster öffnen
- Spielen eines tiefen C am Klavier
- Stille vermeiden: Ohrhörer aufsetzen, Musik hören, singen
- Ablenkungen suchen (nicht Lesen)
- Verstärker beseitigen: jedes ähnlich Brummendes Geräusch meiden
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Berichte aus dem Internet von Betroffenen
Ich habe mir erlaubt, aus dem Internet ein paar Berichte anderer Brummtonhörer hier zu zitieren - damit man sich als Betroffener leichter wiederfinden kann:
"Anfänglich nur als schwaches Pulsieren und schließlich als durchgehendes Dröhnen."
"Ein tiefes, manchmal pulsierendes Brummen, was ich nicht höre, wenn ich mir das Ohr zu halte oder den Finger hineinstecke."
"Ständig meint man, auf der betroffenen Seite eine Vibration zu spüren, welche durch externe Geräuschquellen verursacht wird. Es gab eine Zeit, in der bin ich aufgewacht und dachte, das Brummen käme von der Baustelle, die seit Wochen zwei Straßen weiter für Lärm sorgte (Rückbau von Straßenbahnschienen mit schwerem Gerät). Als ich dann irgendwann bemerkte, daß die Baustelle schon tagelang abgebaut war, war ich regelrecht schockiert."
Versuche, das Brummen zu heilen
Das Brummen im Ohr läßt eben keine Ruhe. Man versucht, vermutet, verzweifelt und versucht von vorn. Hier habe ich Versuche anderer Brummer gesammelt. Allen Versuchen ist gemeinsam: noch nie habe ich gelesen oder gehört, daß ein Hausarzt oder gar ein HNO-Spezialist (Hals-Nasen-Ohrenarzt) beim Brummton helfen konnte. Mein Ratschlag: Spart Euch den Gang zum Arzt, wenn er überhaupt versteht, was Euer Problem ist - so kann er Euch doch nicht helfen. Auch das von der Initiative "Brummfreies Europa" bereitgestellte Infomaterial für Ärzte fand ich für allgemeine Ärzte wenig hilfreich.
Hier sind Erfahrungen und Versuche von Brummtonhörern zusammentragen. Manches hat etwas geholfen, und hilft anderen nicht...
Ich habe das hier vor zu sammenl, damit nicht jeder Betroffene wieder ganz von vorn anfangen muss.
Wer selbst Beobachtungen gesammelt hat, Zusammenhänge feststellen konnte oder etwas gefunden hat, was gut/gar nicht hilft, den bitte ich herzlich, mit mir Kontakt aufzunehmen.
| Versuch: | Erfolg: | |
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hoch dosiertes Magnesium |
bis zu vier Wochen brummfrei, zumindest angenehmere Lautstärke |
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| Lebenssituation ändern mit Urlaub, Umzug |
teilweise wochenlang besser |
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Dauerbeschallung (Disko, lange Autofahrten) |
einige Tage komplette Ruhe |
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Ohrenspülung |
einige Tage leiser, angenehmer |
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| Druckausgleich über die Eustachsche Röhre, Schwimmtraining |
nur anfänglich kurze stille Pausen |
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7x7 Kräuter-tee |
nur anfängliche Pausen, teilweise über Monate, dann kaum noch Wirkung |
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Dusodril retard |
nur anfängliche Pausen, teilweise über Monate, dann kaum noch Wirkung |
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sehr viel trinken |
anfängliche Verbesserung später kaum noch Wirkung |
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Schüssler Salze |
angenehmere Lautstärke , nur anfängliche Verbesserung | |
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Akupunktur |
anfänglich angenehmere Lautstärke | |
| NAFTILONG Kapseln, Ginkobil, Johanniskraut, Wirkstoff Betahistin, Baldrian, Kalzium, Kollateral forte, Cortison | keine wesentliche Veränderung während oder nach der Behandlung. | |
| Blutverdünnung | keine wesentliche Veränderung | |
| Hörtest | kein Befund | |
| Langzeit-EKG, MRT, Röntgen, Blutdruck | keine Auffälligkeiten | |
| Neurologe, Orthopäde, Zahnarzt, HNO, Physiotherapie |
keine Hilfe |
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| Antideprssiva | ...haben als Nebenwirkung oft Ohrgeräusche... |
Abgrenzung zu anderen Ohrgeräuschen
Ich beschäftige mich bei meinem ganz privaten Projekt mit einem leisen tiefen Brummton, den nur einige Menschen hören können. Ich höre diesen Ton selbst seit etwa einem Jahr. Er liegt bei etwa 48-56 Hz. Wer mag, kann den Ton leicht mit dem HUM-Simulator nachstellen.
Mitmenschen, die unter einem Tinitus oder medizinisch bedingten Ohrgeräuschen leiden, können hier sicher keine Hilfe finden.
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Meine Forschungen
Momentan arbeite ich an einem kleinen Bericht meiner eigenen Erfahrungen und Recherchen zum Thema "Mögliche Ursachen des Brummtons im Ohr". Wer sich dafür interessiert, kann gerne Kontakt mit mir aufnehmen. Den Bericht sende ich gerne in der aktuellen Fassung zu - wünsche mir dafür aber im Gegenzug ein Feedback: was fehlt? Was sind eigene Erfahrungen, was habe ich vergessen?
Es erscheint Dir komisch, lieber Brummer, daß ich - gerade ich - dazu etwas zu sagen habe, wo Behörden, Wissenschaft und tausende Betroffene seit zehn Jahren keine Ursache gefunden haben? Ja, das mag überheblich erscheinen - das kann ich verstehen. Vielleicht aber habe ich darum mehr Glück bei der Ursachenanalyse, weil ich kein weiteres Ziel habe, als eine Lösung zu finden für mich und meine Frau. Ich habe zum Beispiel überhaupt kein Interesse, Handy-Funkmasten zu verbieten, wie viele andere Initiativen, die darum dazu raten: Geht zum Arzt! - Was soll das denn nützen? Den Betroffenen? Nein. Selbst wenn Hunderttausende zum Arzt gehen: ich glaube nicht, daß sich dadurch irgendjemand genötigt sieht, unsere Umwelt zu ändern. Ich habe nur das Ziel, das Brummen nicht mehr zu hören.
Es gibt noch mehr Gründe, warum ich mir das zutraue, eine Lösung zu finden: Ich glaube nicht an Geister - ich spreche mich mit Elektroingenieuren ab und mit Schwingunsphysikern, mit guten Ärzten und vernünftigen Freunden. Wenn es beispielsweise von HAARP keine Emission in Berlin geben kann, dann wirds auch nicht daran liegen - so sehe ich das zumindest.
Ich will eine konkrete Ursache und eine praktische Lösung finden und meinen Weg dahin veröffentlichen. Ich hoffe einfach auf etwas mehr Ruhe für uns alle.
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Kontakte und Links, zum Brummton
Bericht:
Mögliche Ursachen zum Brummton im Ohr Kontakt mit mir aufnehmen
Berichte / Erhebungen:
Netzeitung: Brummton beschäftigt Wissenschaft
Badische Zeitung: Phänomen Brummton raubt Betroffenen den Schlaf
Initiative Brummfreies München:
Auswertung von Betroffenenangaben
Initiativen:
Intiative Brummen-Europa
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Sebastian Knabe.
